2014
Arbeitsraum

Eine raumfüllende Installation zeigt neue Arbeiten verschiedenster Formate, welche sich zwischen einfachen, abstrakten geometrischen Raumkonstruktionen und linearen Notizen aus der Beobachtungsnähe bewegen.

Vernissage:
Freitag, 14.2.2014
ab 19 Uhr

Finissage mit Buchvernissage:
Raphael Egli, Zimmerblüten
Sa 19.4.2014
16 Uhr

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Monika Müller und André Schuler. Beide zeigen zeitgenössische Arbeiten in der kommmenden Sammlungsausstellung des Kunstmuseums Luzern: Ins Offene! more

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Monika Müller beschäftigt sich in ihren Zeichnungen mit dem zentralen Motiv der Landschaft. Die auf den ersten Blick realistisch erscheinenden Arbeiten sind mit fiktiven geometrischen Elementen durchsetzt, die sich so nicht in der Natur wiederfinden lassen. Dadurch erzeugt die Künstlerin atmosphärische, karge Szenerien, die an bestimmte geografische Gegenden oder Wolkenformationen erinnern, erzeugt darin aber eine eigenständige Wirklichkeit. more

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Dieses Jahr fährt die Alpineum Produzentengalerie mit Karin Lustenberger und Reto Leuthold nach Schweden. more

05-Luigi Archetti, Hanging Rock'n'Roll 2011 :Andri Stadler, Blended Light 2013:14

Kennen Sie das? Nur ein Blick zum Fenster raus – und es spricht: schon drei Monate lang November! Etwas Graues Diffuses hat sich über alles gelegt, rein aus Tradition besteht die Neigung, dieses Etwas  "Licht" zu nennen und es ist, als ob auch sonst alles an Kontur verloren hat, sogar die Klänge in der Luft. Nicht bei uns! Wir treten mit der kommenden Ausstellung gegen diese garstige Umwelt an. Nein, wir schliessen diese sogar von unserer Galerie aus und inszenieren in ihr eine Zelebration dessen, was Licht und Schall eigentlich vermag. more

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Samstag 18.1.2014, ab 16 Uhr Vortrag von Stefan Banz: Marcel Duchamps Étant donnés: 1° La chute d’eau, 2° Le gaz d’éclairage..., 1946-66 "Marcel Duchamp verbrachte 1946 zusammen mit einer seiner Geliebten, Mary Reynolds, fünf Wochen in der Schweiz und davon fünf Tage – vom 5. bis 9. August – am Genfersee. Er wohnte im Hotel Bellevue  bei Chexbres, genau im Zentrum des Lavaux, das heute more

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Die Ausstellung zeigt eine Vielzahl der Blicke auf den nackten, menschlichen Körper. Von Frau und Mann, auf Mann und Frau und umgekehrt, aus ungeklärter Position und auf sich selber, teilweise ergänzt mit apparativer Zurüstung. Es stossen Werke von jungen wie etablierten Künstler_innen aufeinander, Werke aus diesem Jahr und dem letzten Jahrhundert. In Zeiten der fortschreitenden Verdinglichung der Erotik durch Werbung und Unterhaltungsindustrie, ist dies ein Rückeroberungsschlag des einstmaligen Kernthemas durch die Kunst!

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Buchstaben; systematisch aneinandergereiht; ein fast endloser, unaussprechbarer Wurm. Auf den ersten Blick eine entmachtete Anordnung von Lettern, steckt in dieser Auflistung jedoch ein Katalog von potenziellen Möglichkeiten sinnstiftender Kombinationen. Soviel Potenzial in diesem Titel steckt, so viele Optionen bearbeiten die fünf Künstler der Ausstellung. Sie flechten Sprachen ineinander, transformieren Bilder in Worte – in Objekte – in Orte – in Konzepte. Erzeugen sinnhafte Anordnungen aus sinnlosen Graphismen. Oder das Gegenteil. more

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Labilität und Stabilität bestimmen unser Dasein. Auflösung und Verfestigung sind erlebte Herausforderungen für uns alle. Sicherheit droht mit Unbeweglichkeit, hinter der Bewegungsfreiheit lauert Chaos. Wo halten sich in diesem Spannungsfeld die Arbeiten von Christian Herter auf? Immer wieder nah am Anfang, am Ort des Keimens (SEEDS), an der Stelle des ersten Schrittes. Herters auf vielfache Weise prekäre Gestalten tragen in sich seine als Eishockeyspieler und Skirennfahrer gemachten Erfahrungen, die Erinnerung an die an der Grenze zum Sturz gezogene Linie in Eis und Schnee. more

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4. Rang für die Masterthesis "Vergeblichkeit und Trotz – Manifest" von Claudia Kübler bei Top-Master 2013, einem schweizweiten Wettbewerb für die besten Masterarbeiten aller Disziplinen von NZZ Campus und MakingScienceNews. Von den ungefähr 70 eingereichten Arbeiten wurden die ersten 10 mit einem Preisgeld ausgezeichnet. Die vollständige Masterthesis, bestehend aus einem selbstverfassten Manifest und einem wissenschaftlichen Teil zur Verwendung des Manifests in der Kunst, ist auf der Seite von MakingScienceNews öffentlich zugänglich. Fast wie Science Fiction Papers

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Die Alpineum Produzentengalerie zu Gast bei SEILERLINHART Architekten. Die temporäre Präsentation bespielt Räume mit einem Arbeitsalltag. In der Ausstellung sind folgende Künstler und Künstlerinnen vertreten: Hannes Brunner, Jeroen Geel, Christian Herter, Monika Müller und Lorenz Olivier Schmid. SEILERLINHART Dipl. Architekten SIA BSA Burgerstrasse 22, 6003 Luzern www.seilerlinhart.ch

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In der Mitte des Raumes steht ein Bottich, eine Harasse, ein Darli und mittendrin aufgestellt ein Teppichklopfer. Abgestellt sind sie, darunter noch eine Plane, damit der hehre Kunstgalerienbodensicher nicht verschmutzt wird. Was sind das nur für Gegenstände? Gebrauchsgegenstände, ja. Aber es ist ja nicht so, more

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„Eine Arbeit um ihrer selbst willen gut zu machen“, das ist nach Sennett ein dauerhaftes menschliches Bestreben. Die Grundlage dafür ist ein Materialbewusstsein, das den Handwerker der Vormoderne auszeichnet. Sennett dehnt den Begriff des Handwerkers aus, indem er Schreiner, Schlosser oder Schmiede ebenso als Handwerker würdigt wie Dirigenten, Programmierer oder Ingenieure. more

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Raphael Eglis Gemälde entstehen im Studio aufgrund von Rezepten, Bleistiftzeichnungen, die er mit wenigen Linien vor dem Objekt anlegt und wörtlich mit Farbvermerken vor Ort und im Atelier ergänzt. Raphael Eglis neue Gemälde sind grosszügig angelegt, in ihren Dimensionen wie in ihrer Motivik: meistens behandelt jedes Bild nur einen einfachen more

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Bildmarmor. Gemalte Marmorstrukturen treten bereits in pompejanischen Privathäusern auf, der eigentliche Stuckmarmor wird aber erst um 1600 etwa zeitgleich in Süddeutschland und Italien erfunden. Diese Methode imitiert den Marmor nicht mehr nur an der Oberfläche, sondern durch und durch. Dabei werden mit Knochenleim angesetzte, verschieden eingefärbte Gipsteige miteinander verknetet und danach in Scheiben geschnitten, zusammengefügt und nach dem Aushärten geschliffen. Natürlich blieb es nicht lange bei der blossen Nachahmung von bestehendem Marmor aus Kostengründen, sondern es wurden fantastische, nie zuvor existierende Marmorsorten more

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Christian Herter liebt das Spiel mit ungewissen Gewissheiten. Aus schwer macht er leicht und umgekehrt: Die Kleinskulpturen aus Pilzen, einem angebissenen Apfel, Avocado, Miniaturauberginen und einem verkleinerten zitierten Brancusi-Kopf überlisten die Schwerkraft und geben sich als Naturkunst aus – und sind doch nicht Kunstnatur. Die Natur täuschen sie nur vor, genauso wie sie mit ihren Anspielungen Bedeutungen suggerieren, die sie nicht einlösen. Webseite Christian Herter likeyou

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Wenn man den Kern schon nicht findet, dann kann man ihn doch wenigstens beschwören. Eingangs steht der Wunsch, die Dinge zu verstehen, zu fassen und die Einsicht, dass das wohl ein schwieriges Unterfangen werden könnte. Es geht dabei nicht mal um Wissen oder Wahrheit, sondern darum, einen Weltzugang zu finden und diesen sichtbar zu machen. Vergeblichkeit und Trotz war die Überschrift des 2012 verfassten Manifests von Claudia Kübler und bildet more

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Reto Leuthold (*Thun 1977) stösst überall auf Geschichten, Episoden und Anekdoten, die er wie in einer Collage zusammenträgt, neu arrangiert und in seine Bilder einwebt. Das Bildmaterial entstammt aus traditionellen und elektronischen Medien sowie aus Erlebnissen des Alltags, die Mal als einzelne eigenständige Bildpartie, Mal als Teil des gesamten Bildes funktionieren. Der Fokus auf die reichhaltige Motivwahl in seinem Schaffen offenbart das Bildinteresse more

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Karin Lustenberger erfindet für ihre Installationen und Performances immer neue Strategien, Bilder und Klänge zu erzeugen und zu kombinieren, die übliche Erwartungen an audiovisuelle Arbeiten unterlaufen, parodieren oder einfach ignorieren. Das behauptet nicht ironische Überlegenheit, sondern drückt eher freundliche Respektlosigkeit und spielerischen Humor aus. more

Edition IV/14 I WAS HERE

Den Schriftzug "I WAS HERE" kennt man von spontan in Stein gekratzten oder mit Filzstift flüchtig hingeworfenen Verewigungen. Die aus weiss bemalten Dachlatten konstruierte und montierte Schrift spiegelt sich in einem Teich. Die immaterielle Spiegelung ist seitenrichtig, die Holzbuchstaben seitenverkehrt. Die Spiegelung verweist auf Narziss, der sich in sein Spiegelbild verliebt. Es tauchen die Fragen auf: Wer ist "I" und wo ist "HERE". more

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Präsentation mit Arbeiten von Raphael Egli, Jeroen Geel und Sara Hedberg. Dieses Jahr fuhren wir von der Produzentengalerie Alpineum zum vierten Mal an die Stockholmer Kunstmesse. Zu unserer grossen Freude bekamen wir die allererste Box nach dem Haupteingang zugeteilt, so war uns die Aufmerksamkeit der BesucherInnen gewiss. Neben unseren eigenen beiden Künstlern Jeroen Geel und Raphael Egli zeigten wir – absolut mit strategischer Absicht – auch das Werk der Stockholmer Künstlerin Sarah Hedberg. more

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Während fast einer Dekade entstanden 394 karierte Blätter, die Zeichnungen von je 8 Autos in der planen Seitenansicht zeigen. Jedes dieser acht steht jeweils für eine fiktive Marke, diedurch Initialen bezeichnet wird und welche mit den anderen in Konkurrenz steht. Von Blatt 1 an, auf welchem die Entwürfe zum ersten Mal in die flache Welt eingetreten sind und mit den anderen vergleichbar wurden, sind sie einer strengen Prüfung unterstellt worden. Aufgrund von einem Kriterienkatalog wurden sie bewertet und eingestuft. Dieser konzeptionellen Arbeit stellt Hubert Hofmann in der Ausstellung sein malerisches Werk entgegen. Mittels Pinsel und Wasser bringt er reines Farbpigment auf die Trägerschicht, ohne dieses more

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Im 300. Geburtsjahr von Jean-Jacques Rousseau stellen wir fest, dass vordergründig der wirtschaftliche Entwicklungsmotor stockt. Mit der „Volonté générale“ verfasste der Denker eine Vision, welche die Entwicklung unserer westlichen Gesellschaft befeuerte, die Entstehung einer freiheitlichen Demokratie wohl erst ermöglichte und somit all die Annehmlichkeiten erzeugte, die wir heute schätzen. Nachdem in den letzten hundertfünfzig Jahren konkurrierende Gesellschaftssysteme von unserer Lebensform überflügelt wurden, ist heute das vermeintliche Ende more

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Am Wegrand, in Schutthalden, auf Jurawiesen, auch in Pierre Huyghes Garten für die Documenta in Kassel las Lorenz Schmid die Blüten auf, welche ihm in Auge sprangen. Jedoch stellte er mit ihnen keinen Strauss für die Vase zusammen, sondern er presst sie, aber wiederum nicht, um an ihren Saft zu kommen, sondern um zwischen einem Glas und einem säurefreien Karton neue Ansichten zu gewinnen. Von Zeit zu Zeit liess sich ein dumpfes Knacken hören, aus den mittels Flügelmuttern more

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Desde niño pintaba como Raphael, pero me llevó toda una vida aprender a dibujar como un niño. (Pablo Picasso) Raphael Eglis Gemälde entstehen im Studio aufgrund von Rezepten, Bleistiftzeichnungen, die er mit wenigen Linien vor dem Objekt anlegt und wörtlich mit Farbvermerken vor Ort und im Atelier ergänzt. Raphael Eglis neue Gemälde sind grosszügig angelegt, in ihren Dimensionen wie in ihrer Motivik: meistens more

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Florian Balze (*1969 in Augsburg, lebt in Berlin) schafft Kunstwerke mit Namen wie „Gralig“, „Priggo“ oder „Piebe“. Namen, welche sich fast fugenfrei in den Opus von Lundgren einpassen lassen. Auch deren Erscheinung ist von ähnlicher Art. Glänzende, in kräftigen Farben gesetzte Oberflächen auf scharfkantigen Platten stossen rechtwinklig aneinander um mit ihren Zwischenräumen Behältnisse zu formen. Nur bleibt die Suche nach dem flächenrhythmisierenden Staccato der typischen Sechskant-Schrauben ergebnislos. Alle Verbindungen sind fest gefügt, was in der Konsequenz heisst, dass diese Regale nicht demontierbar sind. So kommt zum Ausdruck, dass sie in ihrer Ausformulierung im Raum das optimale, weil endgültige Volumen als Skulptur gefunden haben. Die Arbeit von Hannes Brunner (*1956 in Luzern, lebt in Zürich) folgt more

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Monika Müller hat in Anlehnung an Caspar David Friedrich 37 Rügenansichten vor Ort nach selbst gemachten Farbfotografien angefertigt. Es sind dies Abstraktionen und farbliche Reduktionen, wobei die Umrisslinie im Gegensatz zu Friedrich eine untergeordnete Rolle spielt, die gerade Horizontlinie aber, die Friedrich sogar mit einem Lineal zog, bleibt bestimmendes Element. Zudem kommt das Flächige, das Malerische über die Graphitpulverflächen und feine Liniengefüge zum Tragen. more

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Eine ortsspezifische Präsentation in den Räumlichkeiten des Architekturbüros. Mit ausgewählten Werken von Raphael Egli, Monika Kiss Horváth, Hubert Hofmann, René Odermatt, Andri Stadler und Monika Müller in den Fluren, Chefbüros und Besprechungsräumen. Mit sparsamen ästhetischen Mitteln, im Grunde genommen die Reduktion auf Farbe, Linie und Sättigung more

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Auf Tischen, an den Wänden, in Mappen und gestapelt – das grosse Atelier ist voll von Zeichnungen, grossformatigen Werken auf Tafeln und kleinen, schnellen Skizzen auf Papier, ausschliesslich Landschaften, alle schwarzweiss und menschenleer. Die Landschaft ist seit rund sieben Jahren das zentrale Thema more

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Lorenz Schmid / Anthologie – Die Wahrheit eines Sommers Am Wegrand, in Schutthalden, auf Jurawiesen, auch in Pierre Huyghes Garten für die Documenta in Kassel las Lorenz Schmid die Blüten auf, welche ihm ins Auge sprangen. Jedoch stellte er mit ihnen keinen Strauss für die Vase zusammen, sondern er presst sie, aber wiederum nicht, um an ihren Saft zu kommen, sondern more

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Eine Schubkarre, die in der eigenen Ladung stecken bleibt, ein Fussballplatz, auf dem Nadelbäume als Mannschaft zwischen Forsthütten als Tore stehen, ein Sattelschlepper, so lang wie der halbe Gotthard‐Basistunnel, der auf einer Unzahl von Achsen seinem eigenen Heck im Kreis hinterherfährt, ein Nistkasten, dessen Flugloch ein Lautsprecher ausfüllt: Was soll daran sinnvoll sein? Nichts. Und gerade das ist die Kunst. Der Sinn, der more

Annas Welt

Diana Seeholzer bildete sich parallel zum Kunststudium zur Berufs- und Gletscherpilotin aus. Die reale Fliegerei ist inzwischen in den Hintergrund getreten, das Nachdenken über Bewegung und Raum ist geblieben. more

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Schwarze Bilder? Erst nachdem sich das Auge an die dunkle, spiegelnde Fläche gewöhnt hat, nimmt es differenziertere Töne wahr, aus der Dunkelheit kristallisieren sich Strukturen. Andri Stadler fotografiert nachts. Halbblind tastet der Blick über die von der Kamera aufgezeichneten Lichtspuren. An der Grenze zur Sichtbarkeit tauchen more

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Bereits zum dritten Mal besucht die Alpineum Produzentengalerie die internationale Kunstmesse für von KünstlerInnen betriebenen Räume in Skandinavien. Mit Monika Müller, die schon zum zweiten Mal hoch fuhr, reisten dieses Jahr auch Samuli Blatter und Lorenz Schmid mit. Beide sind more